Kammermusik des Konzerthausorchesters

mit dem Konzerthaus Quartett Berlin
Konzerthaus Quartett Berlin

Joseph Haydn Streichquartett C-Dur op. 54 Nr. 2 Hob III:57 György Ligeti Streichquartett Nr. 1 („Métamorphoses nocturnes“) Pause Jean Sibelius Streichquartett d-Moll op. 56 („Voces intimae“)


Über 60 Streichquartette hat Joseph Haydn geschrieben, der gern als „Erfinder“ dieser Gattung bezeichnet wird. Das Konzerthaus Quartett mit Konzertmeisterin Sayako Kusaka als Primgeigerin spielt mit der Nr. 2 des Opus 54 ein Werk, in dem der Komponist für seine Epoche allerlei Experimentelles gewagt hat. Es folgt ein Sprung ins 20. Jahrhundert zu György Ligeti und seinem ersten, strukturell von Bartók beeinflussten Streichquartett aus der Schaffensphase um 1956, die er selbst als „prähistorischen Ligeti“ bezeichnet hat. Kurz darauf ging er nach Wien ins Exil. Das Quartett „Voce intimae“ von Jean Sibelius, mit dem das Konzert endet, ist ein sehr persönliches Werk, das nach einer tiefen psychischen und physischen Krise des Komponisten entstand. Mit seinen schroffen expressionistischen Klängen war das Quartett wie ein Neuanfang für ihn und wurde ein großer Erfolg.

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