Kammermusik des Konzerthausorchesters

Konzerthaus Kammerorchester Sayako KusakaLeitung
Felix Mendelssohn Bartholdy Oktett für vier Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Es-Dur op. 20 Pause George Enescu Oktett C-Dur op. 7, bearbeitet für Streichorchester


Das Konzerthaus Kammerorchester verabschiedet sich mit zwei Oktetten für Streicher in die Sommerpause. Das ungeheuer frische geniale Jugendwerk des 16-jährigen Felix Mendelssohn ist zugleich künstlerisches Denkmal für Eduard Rietz, seinen Freund, Violinlehrer und Konzertmeister bei den „Sonntagsmusiken“ im Hause Mendelssohn, wo das Oktett 1825 erstmals erklang. Rietz starb 1832 mit nur 29 Jahren und Mendelssohn hat ihm das Werk posthum gewidmet. Auch das zweite Oktett auf dem Programm ist ein Frühwerk – George Enescu, selbst ein bedeutender Geiger, komponierte es mit gerade 19 Jahren und schrieb über dessen ungewöhnliche Form: „Dieses Oktett ist ein zyklisches Werk mit einer Besonderheit: in klassischer Viersätzigkeit angelegt, gehen seine vier Sätze unmittelbar ineinander über, so dass eine einziger Sinfoniesatz entsteht.“ Hier erklingt es in einer der Bearbeitung für Streichorchester.

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