Festivalauftakt: Fazil Say solo

Fazil Say Klavier
Georg Friedrich Händel Suite d-Moll HWV 437 Ludwig van Beethoven Sonate cis-Moll op. 27 Nr. 2 („Mondscheinsonate“) Fazil Say Gezi Park 2 Sonate für Klavier op. 52 Franz Schubert Sonate B-Dur op. post. D 960


Fazil Say reagiert in seinen Kompositionen immer wieder auf gesellschaftspolitische Entwicklungen. Den Zyklus „Gezi Park“ schrieb er nach Protesten, die seine Heimatstadt Istanbul im Mai 2013 erschütterten: Als die Regierung gewaltsam gegen die Demonstrant*innen vorging, eskalierte die Situation zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen.

Die anderen drei Werke auf seinem Programm führen weiter in die Vergangenheit und lassen verschiedene Aspekte unserer Festivalthematik aufscheinen: Neugierige Vorwärtsgewandtheit bei Händel, aber auch innere Einsamkeit angesichts weggebrochener Gewissheiten, wie man sie aus Beethovens Mondscheinsonate lesen könnte. In Schuberts letzter Komposition schließlich finden sich ganz existenzielle Empfindungen zum Tod ausgedrückt, der ohne Trost im christlichen Glauben als letzte große Fugenloskeit erscheinen könnte.

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