ensemble unitedberlin

1984 – '89: Mouvement und Erstarrung
ensemble unitedberlin Vladimir Jurowski Dirigent
Georg Katzer „Mon 1789“ - Radiokomposition Lutz Glandien „und war es noch still“ für Ensemble Georg Katzer „Mein 1989“ - Radiokomposition Sebastian Stier „sowohl als auch“ (UA, Kompositionsauftrag) Georg Katzer „Godot kommt doch, geht aber wieder“ für Ensemble


Die Ereignisse seines Gründungsjahrs 1989 trägt es bereits im Namen, Musik aus beiden Teilen des wiedervereinigten Deutschland ist sein Schwerpunkt: ensemble unitedberlin ist dem Konzerthaus Berlin schon lange verbunden und nutzt die Jubiläumssaison, um unter dem Motto „Mouvement und Erstarrung“ die Situation zeitgenössischer Musik am Haus zwischen 1984 und 1990 zu beleuchten. Im zweiten von drei Konzerten erklingen Werke von Georg Katzer und Lutz Glandien sowie eine Uraufführung von Sebastian Stier. Katzer schrieb über „Godot kommt doch, geht aber wieder“: „Im denkwürdigen Jahr ’89 habe ich ein Orchesterstück komponiert, dem ich den Titel gab: ‚Offene Landschaft mit obligatem Ton e‘. Das ‚e‘ stand für ‚Erwartung‘; wer immer will, kann eine Beziehung herstellen zum Titel der neuen Komposition.“ – Die Atmosphäre, die diese Erwartung begleitet hat, beschreibt Lutz Glandiens „und war es noch still“: die Zeit in der DDR zwischen der „Wahl“ im Mai und den Demonstrationen im Oktober 1989.

Der Kompositionsauftrag an Sebastian Stier wird finanziert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

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