Ein Sommernachtstraum - Premiere

Schauspiel mit Bühnenmusik - Konzerthausorchester Berlin, Theaterensemble NO99
Konzerthausorchester Berlin Olari EltsDirigent Ellerhein Girls´ Choir Kadri-Liis KukkSopran Arete TeemetsSopran Marika Vaarik, Rea Lest, Helena Pruuli, Jörgen Liik, Simeoni Sundja, Ragnar UustalSchauspieler des Theaters NO99 Tiit Ojasoo und Ene-Liis SemperKonzept, Regie, Videoregie, Bühne Petri TuhkanenLicht Heta Jäälinoja, Aggie Pak-Yee LeeAnimation Maarja PärsimVideo live mix Alyona MovkoAnimation live mix Jekaterina Abramova, Sanna Maria RinkKamera Kairi MändlaTechnische Leitung Laur KaunissaareDramaturg Paul AguraiujaProducer
Texte nach William Shakespeare auf Estnisch mit deutschen Untertiteln Felix Mendelssohn Bartholdy Auszüge aus der Bühnenmusik zu "Ein Sommernachtstraum" op. 61 Felix Mendelssohn Bartholdy „Hebe Deine Augen auf“ – Terzett aus dem Oratorium „Elias“ op. 70 Felix Mendelssohn Bartholdy 4. Satz (Saltarello.Presto) aus der Sinfonie A-Dur op. 90 („Italienische“) Felix Mendelssohn Bartholdy Trauermarsch a-Moll op. 103


Ein Werk kommt zurück an seinen Ursprung: 1843 fand im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt die erste öffentliche Aufführung von Mendelssohns Schauspielmusik zu Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ statt. Nun sind die Schauspieler des estnischen Theaterensembles NO99 und einige Sänger als Vorboten des „Festival Baltikum“ zu Gast und destillieren aus dem Liebeswirrspiel „das Streben des Menschen nach dem Erhabenen“. In unserer Epoche, in der Emotionen immer weiter technisiert, analysiert und zu Geld gemacht werden, treffen sie damit einen Nerv. Ironischerweise hilft in dieser Inszenierung ausgerechnet neueste Technik dem Publikum, dieser menschlichen Sehnsucht buchstäblich ins Gesicht zu blicken: Die Schauspieler werden im Close-up gefilmt und kommunizieren zwar in Echtzeit, jedoch nur über die Kamerabilder. Die Aufnahmen werden auf eine mächtige Kugel projiziert, die mitten im Saal hängt. Ist sie Mond, ist sie Erde? Man weiß es nicht. Sicher ist nur, dass sie Träume, Hoffnungen, Leidenschaften und Enttäuschungen magisch spiegelnd verstärkt.
Die für das Konzerthaus adaptierte Inszenierung, die zum ersten Mal außerhalb Estlands gezeigt wird, bietet einen Einblick in die spannende Kulturszene dieses Landes, das im Oktober 2017 auch den Vorsitz der Europäischen Ratspräsidentschaft innehat.

  • Eine Koproduktion des Konzerthaus Berlin, Theater NO99 und Eesti Kontsert

  • Mit freundlicher Unterstützung von EL Eeistumine (EU Ratspräsidentschaft) und EV100 (Estnische Republik 100)

  • Präsentiert von Kulturradio

  • Präsentiert von

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