ECHOLOT

Solistenensemble PHØNIX 16 ensemble unitedberlin

Jonathan StockhammerDirigent
Berlin, eine „Kreativstadt“ auch für zeitgenössische Musik? Acht Komponisten sind eingeladen, die Frage aus ihrer Warte zu beantworten – gekoppelt mit der Präsentation eines ihrer Werke. Martin Daske "Wohin:gegen:wenn" (UA, Kompositionsstipendium der Senatskanzlei für Kulturelle Angelegenheiten) Eres Holz "Nemesis" (Berliner EA) Peter Koeszeghy "hidden waves" (Uraufführung) Maximilian Marcoll "COMPOUND 7: OPERATION ENOK" (Berliner EA) Naomi Pinnock "that place we cannot stay ..." (UA) Olga Rayeva "Antarctic continent" (UA, Kompositionsauftrag mit Unterstützung der Villa Aurora) Aziza Sadikova "Untidled" (UA) Ying Wang "Groovulation" (Berliner EA)


„Stille Wasser sind tief“ wusste ein bekanntes Sprichwort schon lange vor der Erfindung des Echolots, eines Gerätes, das die entsprechende Vermessung tatsächlich mit Hilfe akustischer Signale vornimmt.

Berlin ist jedoch alles andere als still – auch wenn manchem Komponisten oder Instrumentalisten hier das Wasser bis zum Hals stehen mag. Die Stadt gilt inzwischen als ein Mekka der sogenannten Kreativwirtschaft, und es ist ein Magnet für Künstler aus aller Welt. Aber wie kreativ ist zum Beispiel die Neue-Musik-Szene der Stadt? Wie kollegial sind die Kontakte, wie befruchtend ist das Mit- und Nebeneinander? Diesen Fragen geht das ensemble unitedberlin nach, wenn es sein „Echolot“ auf die Berliner Tiefen richtet und das tut, was es seit gut einem Vierteljahrhundert tut – akustische Signale aussenden. Unterstützt werden die united-Musiker dabei diesmal von den Vokalisten des Solistenensembles PHØNIX16 und Dirigent Jonathan Stockhammer.

Antworten gibt zunächst natürlich die Musik durch acht Ur- oder Erstaufführungen von acht Komponisten, die unsere Stadt aktuell als künstlerische Heimat gewählt haben: Naomi Pinnock (*1979; UK), Olga Rayewa (*1971; Russland), Aziza Sadikova (*1978; Usbekistan), Ying Wang (*1976; China), Pèter Köszeghy (*1971; Ungarn), Eres Holz (*1977; Israel) sowie Maximilian Marcoll (*1981 in Lübeck) und Martin Daske (*1962 in Berlin). Antworten geben darüber hinaus die Komponisten während vier Veranstaltungsblöcken und in Video-Interviews, in denen sie über ihre Werke, ihre Berliner Erfahrungen, ihre Lebens- und Arbeitssituationen sprechen(Veranstaltungsdauer: 17.00-21.30 Uhr).

Bereits seit letzter Saison ist das ensemble unitedberlin mit Vladimir Jurowski als Artistic Advisor dem Konzerthaus Berlin als Ensemble in Residence verbunden. Auf „Echolot“ folgen hier als weitere gemeinsame Konzerte die Projekte „Italienisches Liederbuch“ (15.01.2017 – Werke von Franco Donatoni, Salvatore Sciarrino, Silvia Colasanti und Fausto Romitelli), „American Songbooks” (19.02.2017 – Werke von Michael Hersch, Jeffery Cotton und Steve Reich) sowie „Russisches Roulette“ (27.03.2017 – Werke von Anton Safronov, Edison Denissow, Georgy Dorokhov und Galina Ustwolskaja). Sie haben Interesse an regelmäßigen Informationen zu Neuer Musik im Konzerthaus Berlin? Senden Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Newsletter Neue Musik“ an newsletter@konzerthaus.de.

Konzerthaus card

Konzerthaus Card

Wir möchten Ihren Konzerthaus Besuch noch intensiver gestalten – sei es davor, während oder danach: mit der Konzerthaus Card!

Tausende unserer Besucher nutzen bereits die vielen attraktiven Vorteile der Konzerthaus Card. Bei unseren Partnern wie Dussmann – das KulturKaufhaus, Steinway & Sons oder unserer Konzerthaus Gastronomie genießen sie zahlreiche Vorzüge!

Mehr erfahren