Herzlich willkommen, Matthias Pintscher!

Mit Matthias Pintscher ist Ende Januar einer der erfolgreichsten zeitgenössischen Komponisten zu Gast am Konzerthaus Berlin. Zugleich auch ein international gefragter Dirigent, leitet er zunächst das Konzerthausorchester Berlin selbst in zwei Konzerten (20. und 21. Januar) mit seinem Violinkonzert „Mar’eh“ (Solist: Diego Tosi)  sowie der ersten Sinfonie von Robert Schumann.

Das Komponistenporträt am 27. Januar zeigt Matthias Pintscher zunächst als Meister der kleinen Form in seinem Trio für Flöte, Viola und Harfe und seiner Cellosonate, die Musiker*innen des Konzerthausorchester und Gäste interpretieren. Am Ende tritt unser Chefdirigent Christoph Eschenbach selbst ans Pult um das Konzerthausorchester Berlin mit einem Werk des jüngeren Kollegen für großes Ensemble zu leiten.

Matthias Pintscher über bildende Kunst, offene Räume und das Geheimnisvolle in seiner Musik

Der Komponist und Dirigent Matthias Pintscher im Gespräch mit Dorothee Kalbhenn

Biografie Matthias Pintscher

Matthias Pintscher ist nicht nur einer der erfolgreichsten deutschen Komponisten seiner Generation, sondern auch ein in Europa und den USA gefragter Dirigent. Er ist Musikdirektor des Ensemble intercontemporain in Paris und Creative Partner des Cincinnati Symphony Orchestra. Er lehrt als Professor an der Juilliard School. Seine Werke werden im Bärenreiter-Verlag veröffentlicht.

1971 im westfälischen Marl geboren, studierte Pintscher Komposition bei Giselher Klebe in Detmold und Manfred Trojahn in Düsseldorf. Wichtige Impulse gaben ihm Hans Werner Henze und Peter Eötvös, der ihn auch im Dirigieren unterrichtete. Für seine Kompositionen erhielt er bereits in jungen Jahren zahlreiche Preise und Stipendien. Heute werden Pintschers Werke von führenden Künstler*innen, Dirigent*innen und Orchestern gespielt. Im Auftrag der Berliner Philharmoniker entstand zum Beispiel das Violinkonzert „en sourdine“ und wurde Solist Frank Peter Zimmermann unter Leitung von Peter Eötvös uraufgeführt.

Als Dirigent liegen Pintschers Schwerpunkte im Repertoire des späten 19. und 20. Jahrhunderts sowie in der zeitgenössischen Musik. Inzwischen hat er als Dirigent unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, Staatskapelle Berlin, den Rundfunk-Symphonieorchestern in Hamburg, Berlin, Leipzig, München, Wien, Turin und Paris sowie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, dem Atlanta Symphony Orchestra sowie regelmäßig mit dem Ensemble Modern gearbeitet. In Konzerten der Stiftung Berliner Philharmoniker hat Matthias Pintscher mehrfach eigene Werke mit dem Scharoun Ensemble Berlin aufgeführt. An der Staatsoper Unter den Linden und der Wiener Staatsoper dirigierte er die Premiere von Olga Neuwirths Oper „Orlando“.

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