Konzerthaus Berlin

Erfahren Sie mehr darüber, was alles hinter der beeindruckenden Fassade des Konzerthauses Berlin steckt!

Wir sind überzeugt: Musik bewegt und bringt Menschen zusammen! Das Konzerthaus Berlin bietet ein außergewöhnlich breites Musikprogramm – Sinfoniekonzerte, Kammermusik, Musiktheaterproduktionen, Kinderkonzerte, Alte und Neue Musik, Länderfestivals und Hommagen an große Musikerpersönlichkeiten.

Darüber hinaus ist es unser großes Anliegen, dem Publikum unabhängig von Vorbildung und sozialem Hintergrund mit einer Reihe besonderer Konzertformate die Möglichkeit zu geben, sich unbefangen klassischer Musik zu nähern. Dazu gehören das begeistert aufgenommene „Mittendrin“, wo Zuhörer im Konzert direkt neben Orchestermusikern sitzen, die vom jeweiligen Dirigenten moderierten Öffentlichen Proben des Konzerthausorchesters, die Mozart-Matinee mit musikalischer Kinderbetreuung oder „2 x hören ZEITGENÖSSISCH“.

Den größten Teil der Programme spielt das Konzerthausorchester Berlin. Es begeistert es sein Publikum – darunter 12.000 Abonnenten – jede Saison mit mehr als 100 Konzerten unter seinem Ehrendirigenten Iván Fischer (Chefdirigent 2012–2018), seinem Ersten Gastdirigenten Juraj Valčuha und im Zusammenspiel mit zahlreichen renommierten Gastdirigenten und Solisten. Ab der Saison 2019/20 übernimmt Christoph Eschenbach die Position des Chefdirigenten.

Chronik

  • Französisches Komödienhaus (1776-1800)

    • 22.04.1776

      Eröffnung des Französischen Komödienhauses auf dem Gendarmenmarkt, auf Befehl von Friedrich II. durch Johann Boumann d.Ä. und Georg Christian Unger errichtet.

      05.12.1786

      Wiedereröffnung des renovierten Hauses als Nationaltheater.

      01.08.1787

      Umbenennung in Königliches Nationaltheater.

      19.05.1789

      Wolfgang Amadeus Mozart besucht eine Aufführung seiner Oper „Die Entführung aus dem Serail“.

      18.10.1796

      August Wilhelm Iffland wird Direktor des Königlichen Nationaltheaters.

  • Nationaltheater (1802-1817)

    • 01.01.1802

      Einweihung des Neubaus von Carl Gotthard Langhans.

      1804

      Friedrich Schiller besucht mehrere Aufführungen seiner Stücke.

      18.06.1811

      Ernennung August Wilhelm Ifflands zum Generaldirektor der Königlichen Schauspiele, zu denen bis 1918 neben dem Schauspielhaus auch die Lindenoper gehörte.

  • Schauspielhaus (1821-1945)

    • 26.05.1821

      Feierliche Einweihung des von Karl Friedrich Schinkel neu erbauten Schauspielhauses. Goethe dichtet für diesen Abend einen Prolog. Aufgeführt wird unter anderem sein Schauspiel „Iphigenie auf Tauris“.

      18.06.1821

      Uraufführung von Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“.

      27.11.1826

      Berliner Erstaufführung von Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie.

      04.03.1829

      Gastspiel des Violinvirtuosen Niccolò Paganini.

      15.05.1838

      Berliner Erstaufführung von Johann Wolfgang Goethes „Faust I“.

      13.04.1842

      Felix Mendelssohn Bartholdy dirigiert seine Schauspielmusik zu „Antigone“ von Sophokles.

      18.01.1843

      Gastspiel des Klaviervirtuosen Franz Liszt.

      07.01.1844

      Richard Wagner dirigiert als Berliner Erstaufführung seine Oper „Der fliegende Holländer“.

      1870-1894

      Theodor Fontane verfolgt als Theaterkritiker die Premieren und Gastspiele. Er schreibt 307 Tageskritiken, hauptsächlich für die „Vossische Zeitung“.

      1919

      Umbenennung in Staatstheater.

      1934-1945

      Amtszeit des Intendanten Gustaf Gründgens.

      15.11.1941

      Uraufführung von Gerhart Hauptmanns Tragödie „Iphigenie in Delphi“.

      29.07.1944

      Letzte Vorstellung vor der Schließung mit Friedrich Schillers „Die Räuber“.

      22.04.1945

      Letzter Konzertabend vor der Zerstörung des Schauspielhauses.

  • Konzerthaus

    • 1979-1984

      Wiederaufbau des historischen Schauspielhauses als Konzerthaus.

      01.10.1984

      Wiedereröffnung mit einem Festkonzert des Berliner Sinfonie-Orchesters unter der Leitung von Claus Peter Flor und Kurt Sanderling.

      01.01.1987

      Eröffnungskonzert zur 750-Jahr-Feier von Berlin

      25.12.1989

      Leonard Bernstein dirigiert Beethovens 9. Sinfonie mit einem internationalen Orchester und Chor. Inspiriert durch den Fall der Mauer, wandelt er den Text des Schlusschores um in Ode „An die Freiheit“.

      02.10.1990

      Beim Festakt zur deutschen Wiedervereinigung dirigiert Kurt Masur das Gewandhausorchester Leipzig.

      1994

      Das Berliner Sinfonie-Orchester erhält nach Senatsbeschluss offiziell den Status des Hausorchesters im Konzerthaus Berlin.

      2003

      Eröffnung des Werner-Otto-Saals. Der Umbau des ehemaligen Orchesterprobensaals wurde durch eine großzügige Spende von Werner Otto ermöglicht.

      2006

      Das Berliner Sinfonie-Orchester wird zum Konzerthausorchester Berlin.

      24.01.2012

      Festveranstaltung zum 300. Geburtstag von Friedrich II. von Preußen.