Iván Fischer

Chefdirigent

Der Ungar Iván Fischer ist einer der weltweit visionärsten und erfolgreichsten Orchesterleiter. Mit zahlreichen renommierten Orchestern auf der ganzen Welt arbeitet er zusammen, war Operndirektor an der Opéra de Lyon und der Kent Opera in Großbritannien. 1983 gründete Iván Fischer in seiner Heimat das Budapest Festival Orchester, dem er bis heute als Musikdirektor vorsteht. Seit August 2012 ist er Chefdirigent des Konzerthausorchesters. Viele seiner spannenden Ideen, darunter Überraschungskonzerte, eine neue Orchesteraufstellung, spontane Wunschkonzerte, Marathon-Konzerttage, öffentliche Probe, szenische Konzerte und die innovative Reihe „Mittendrin“, realisiert er seitdem auch in Berlin.

Biographie

Seit der Saison 2012/13 ist Iván Fischer Chefdirigent des Konzerthausorchesters Berlin. Mit neuen Konzertformaten sowie außergewöhnlichen und spannenden Projekten begeistert er seit seinem Antritt das Publikum, darunter Überraschungskonzerte, eine neue Orchesteraufstellung, spontane Wunschkonzerte, Marathon-Konzerttage, öffentliche Probe und szenische Konzerte. In der Saison 2014/15 führt er die neue Konzertreihe „Mittendrin“ ein, bei der das Publikum im Orchester Platz nimmt und so der Musik ganz nah kommt. In jüngster Zeit ist Iván Fischer auch als Komponist aktiv: Seine Werke waren bereits in Holland, Ungarn, Deutschland und Österreich zu erleben. Im Juni 2014 wurde seine neue Oper „Die Rote Färse“ im Konzerthaus Berlin zum ersten Mal in Deutschland aufgeführt.

Als Gründer und Musikdirektor des Budapest Festival Orchestra schrieb Iván Fischer eine der größten Erfolgsgeschichten in der Welt der Klassik der letzten 30 Jahre. Mit internationalen Tourneen und einer Serie von gefeierten Aufnahmen für Philips Classics und Channel Classics erwarb er sich den Ruf als einer der visionärsten Orchesterleiter der Welt. Er rief mehrere Festivals ins Leben, darunter ein Sommerfestival mit Barockmusik in Budapest sowie das Budapester Mahler-Festival, das gleichzeitig ein Forum für neue Kompositionen bietet.

Neben seiner Tätigkeit beim Budapest Festival Orchestra und dem Konzerthausorchester Berlin arbeitete er als Gastdirigent mit den angesehensten Sinfonieorchestern der Welt. Jedes Jahr gestaltet er ein zweiwöchiges Programm mit dem Royal Concertgebouw Orchestra und tritt mit den führenden Sinfonieorchestern der USA auf, darunter das New York Philharmonic und das Cleveland Orchestra. Iván Fischer studierte Klavier, Violine und Violoncello in Budapest, ehe er in Wien die Dirigierklasse des berühmten Hans Swarowsky besuchte. Nach einer zweijährigen Assistenzzeit bei Nikolaus Harnoncourt startete er seine internationale Karriere mit dem Sieg beim Dirigentenwettbewerb der Rupert Foundation in London.

Iván Fischer ist Gründer der Ungarischen Mahler-Gesellschaft und Schirmherr der Britischen Kodály Academy. Vom Präsident der Republik Ungarn wurde er mit der Goldenen Medaille ausgezeichnet, und das Weltwirtschaftsforum verlieh ihm den Crystal Award für seine Verdienste zur Förderung internationaler kultureller Beziehungen. Die französische Regierung ernannte ihn zum Chevalier des Arts et des Lettres. 2006 wurde er mit dem Kossuth-Preis geehrt, dem angesehensten Kunstpreis in Ungarn. 2011 erhielt er den Royal Philharmonic Society Music Award und den Dutch Ovatie Prize. 2013 wurde er zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London ernannt. Iván Fischer ist Ehrenbürger von Budapest.

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